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Frage 278:

Wer ist der ‚Fürst dieser Welt‘ in Johannes 14:30 ?  Aus christlicher Sicht soll nach Jesus (Frieden und Segen sei auf allen Propheten) kein Prophet mehr kommen.

 

Antwort: 

Im Evangelium nach Johannes bezeichnen die Ausdrücke: ‚Fürst dieser Welt‘ oder ‚Herrscher dieser Welt‘ Satan. Satan (vgl. Johannes 14:30; 16:11) beherrscht die Welt (1. Brief des Johannes 5:19); der Tod Jesu befreit alle, die an ihn glauben, aus seiner Gewaltherrschaft. Vgl. Johannes 3:35: „Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben.“ Nach dem Willen des Vaters ist alles „in der Hand“, in der Macht des Sohnes. Hierauf beruht sein Königtum, Johannes 12:13-15, das er am Tag seiner ‚Erhöhung‘ (=Kreuzigung und Auferstehung) errichten wird. Erhöht zur Rechten des Vaters in der Herrlichkeit  (Johannes 17:5) wird Christus den Geist senden, Johannes 7:39, und durch ihn seine Herrschaft über die Welt ausbreiten. Von daher versteht es sich, dass aus der Perspektive des christlichen Glaubens in der Zeit nach der Auferstehung Christi und der Sendung des Heiligen Geistes kein religiöser Lehrer (bzw. keine religiöse Lehrerin) als glaub- und vertrauenswürdig gelten kann, wenn und insofern sie/er und ihre/seine Lehre Jesus Christus und seiner Lehre widersprechen.  


Kontakt

J. Prof. Dr. T. Specker,
Prof. Dr. Christian W. Troll,

Kolleg Sankt Georgen
Offenbacher Landstr. 224
D-60599 Frankfurt
Mail: fragen[ät]antwortenanmuslime.com

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